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Bundesländer

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern

Fischereirelevante Institutionen

Oberste Fischereibehörde

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
19048 Schwerin

Tel.: 03 85 - 5 88 - 0
Fax: 03 85 - 5 88 - 60 24
poststelle@lm.mv-regierung.de
Internet

Obere Fischereibehörde

Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Thierfelder Straße 18
18059 Rostock

Tel.: 0381 4035-0
Fax: 0381 4001510
poststelle@lallf.mvnet.de
Internet

Fischereiaufsichtsstationen:

  • 23966 Wismar, Alter Holzhafen 3
    Tel.: 03841 282988
  • 18119 Warnemünde, Am Bahnhof 1 d
    Tel.: 0381 51227
  • 18439 Stralsund, Am Querkanal 6
    Tel.: 03831 293262
  • 18556 Wiek, Hauptstraße 30
    Tel.: 038391 238
  • 18546 Sassnitz, Hafenstraße 12 f
    Tel.: 038392 35049
  • 18581 Lauterbach, Chausseestraße 15
    Tel.: 038301 468
  • 17440 Freest, Dorfstraße 29
    Tel.: 038370 20327
  • 17373 Ueckermünde, Altes Bollwerk 1
    Tel.: 039771 22700

Nachgeordnete Einrichtung

Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Institut für Fischerei
Fischerweg 408
18069  Rostock

Tel.: 0381 20260530
poststelle@lfa.mvnet.de
Internet

Verbände

Landesfischereiverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Lewitzstraße 14
19306 Neustadt-Glewe

Tel.: 0172 9315529
info@lfvmv.de
Internet

Landesverband der Binnenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Eldenholz 42
17192 Waren / Müritz

Tel.: 03991 122472
upaetsch@mueritzfischer.de

Landesverband der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Hafenstraße 12 d
Postfach 26
18546 Sassnitz

Tel.: 038392 51311
Fax: 038392 51344
lvkk-mv@t-online.de

Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
OT Görslow, Siedlung 18a
19067 Leezen

Tel.: 03860 56030
Fax: 03860 560329
info@lav-mv.de
Internet

Rechtsvorschriften

  • Fischereigesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landesfischereigesetz – LFischG M-V) vom 13. April 2005 (GVOBl. M-V S. 153),
    zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 24. Juni 2013 (GVOBl. M-V S. 404)
    Zur gültigen Fassung
  • Verordnung über die Fischereischeinprüfung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Fischereischeinprüfungsverordnung – FSchPrVO M-V) vom 11. August 2005 (GVOBl. M-V S. 416),
    zuletzt geändert am 27. Juli 2015 (GVOBl. M-V S. 229)
    Zur gültigen Fassung
  • Verordnung über die Erteilung der Fischereischeine und die Erhebung der Fischereiabgabe (Fischereischeinverordnung – FSchVO M-V) vom 2. Dezember 2018 (GVOBl. M-V S. 425)
    Zur gültigen Fassung
  • Verordnung zur Ausübung der Fischerei in den Binnengewässern (Binnenfischereiverordnung – BiFVO M-V) vom 15. August 2005 (GVOBl. S. 423),
    zuletzt geändert am 27. Januar 2011 (GVOBl. M-V S. 59)
    Zur gültigen Fassung
  • Verordnung zur Ausübung der Fischerei in den Küstengewässern (Küstenfischereiverordnung – KüFVO M-V) vom 28. November 2006 (GVOBl. S. 843),
    zuletzt geändert am 12. November 2016 (GVOBl. M-V S. 881)
    Zur gültigen Fassung

Fischerprüfung

Zuständig für die Durchführung der Fischereischeinprüfung sind die Amtsvorsteher der Ämter und Bürgermeister der amtsfreien Gemeinden.

Die Prüfungstermine sind spätestens einen Monat zuvor in geeigneter Weise bekannt zu machen.

Die Prüflinge haben sich spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin bei der Prüfungsbehörde, bei der sie die Prüfung ablegen wollen, zur Prüfung anzumelden.

Die Prüfung erstreckt sich auf:

  • allgemeine Fischkunde (Bau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten),
  • besondere Fischkunde (Unterscheidung und Lebensweise der heimischen Fischarten),
  • Gerätekunde (erlaubte und verbotene Fanggeräte und -methoden, praktische Handhabung der Fanggeräte),
  • Gewässerkunde (Gewässertypen, Fischregionen, Gewässerpflege, Gewässerverunreinigungen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen),
  • Rechtskunde (Grundzüge des Landesfischerei-, Naturschutz-, Tierschutz- und Umweltrechts sowie des fischereispezifischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts, Behandlung gefangener Fische)

Von der Fischereischeinprüfung ist befreit, wer

  1. über eine abgeschlossene Ausbildung zum Fischwirt oder eine gleichwertige Berufsausbildung verfügt oder sich in einer Ausbildung zum Fischwirt oder in einer gleichwertigen Ausbildung befindet oder
  2. über eine abgeschlossene fischereiliche Hochschul- oder Fachhochschulausbildung verfügt.

Fischereischein

Wer die Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern ausübt und das 14. Lebensjahr vollendet hat, bedarf der behördlichen Erlaubnis. Die Erlaubnis wird durch einen Fischereischein erteilt. Der Fischereischein ist bei der Ausübung der Fischerei mitzuführen.

Der Fischereischein wird auf Antrag nach bestandener Fischereischeinprüfung auf Lebenszeit erteilt.

Fischereischeine anderer Bundesländer können gegen einen Fischereischein des Landes Mecklenburg-Vorpommern umgetauscht werden, wenn die Anforderungen an die Fischereischeinprüfung eines anderen Bundeslandes mit denen in Mecklenburg-Vorpommern vergleichbar sind.

Der zeitlich befristete Fischereischein (Touristen-Fischereischein) wird auf Antrag erteilt. Der zeitlich befristete Fischereischein darf innerhalb eines Kalenderjahres mehrmals für die Dauer von jeweils bis zu 28 aufeinander folgenden Tagen erteilt werden.

Zuständig für die Erteilung der Fischereischeine sind die obere Fischereibehörde, die Bürgermeister der Städte und amtsfreien Gemeinden sowie die Amtsvorsteher als örtliche Ordnungsbehörden, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat. Hat der Antragsteller keinen Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern, so ist die Ordnungsbehörde zuständig, in deren Bezirk er den Fischfang überwiegend ausüben will.

Fischereischeine, die in einem anderen Bundesland oder im Ausland von einer staatlichen Stelle erteilt oder staatlich anerkannt sind, stehen dem Fischereischein von Mecklenburg-Vorpommern gleich, solange sie gültig sind und der Inhaber seinen Hauptwohnsitz nicht in Mecklenburg-Vorpommern hat.

Wer die Fischerei ausüben will, hat eine Fischereiabgabe zu entrichten. Die Fischereiabgabe wird durch die Ausgabe von Fischereiabgabemarken erhoben. Die Fischereiabgabemarke ist in den Fischereischein zu kleben.

Die oberste Fischereibehörde verwendet das Aufkommen aus der Fischereiabgabe im Benehmen mit einem aus Vertretern der beruflichen und nichtberuflichen Fischerei gebildeten Ausschuss vorrangig zur Förderung der Fischerei und zum Schutz und zur Pflege der Gewässer.